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Schöne „Cabaret“-Inszenierung am Opernhaus Magdeburg

Foto: Andreas Lander
„Cabaret“ von John Kander, Fred Ebb und Joe Masteroff ist ein Klassiker im Musicalbereich. Fast jeder kennt die Geschichte um den erfolglosen englischen Schriftsteller Clifford Bradshaw, der nach Berlin kommt, um Stoff für seinen neuen Roman zu finden und die im Kit Kat Klub angestellte, dort singen und tanzende Amerikanerin Sally Bowles in den Jahren 1929/1930, als der Nationalsozialismus Deutschland ergriff. So behandelt das Stück auch, wie immer mehr Deutsche in diese Richtung denken, man spürt das Brodeln unter der Oberfläche. In dem Stück steht Ernst Ludwig an vorderer Front für dieses Denken und Fräulein Kost folgt ihm. Fräulein Kost lebt in dem Haus, in dem auch Cliff, Sally und die Vermieterin Fräulein Schneider und der Jude Herr Schulz wohnen. Sie erfüllt dort ihre „vaterländlichen Pflichten“ an den Matrosen und bezahlt damit ihre Miete. Das sieht Fräulein Schneider nicht gern, aber was soll sie machen, sie ist auf die Miete angewiesen. Durch einen Zufall kommt es dazu, dass Herr Schulz Fräulein Schneider einen Heiratsantrag macht, den sie auch annimmt. Die Feierlichkeiten enden in abrupt, ausgelöst durch den aufkommenden Nationalsozialismus, genauer gesagt, durch ein Lied, welches die Anwesenden singen, nachdem Fräulein Kost es für Herrn Ludwig anstimmte. (mehr …)
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Foto-Galerie, Daddy Cool – Das Boney M. Musical am 23.02.2017 in Bielefeld
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„Cats“ in Thun – Die Darsteller stehen fest!
Die Cast:
Grizabella – Kerstin Ibald
AltDeuteronimus – Frank Logemann
Gus – Yngve Gasoy-Romdal
Munkustrap – Philipp Hägeli
Jerrylorum/Jenny Fleckenreich – Diana Böge Mercoli
Rum Tum Tugger – Chadi Yakoub
Macavity – Andreas Langsch
Skimble – Iva Giacomozzi
Mr. Mistoffelees – David Pereira
Mungojerrie – Andrew Chadwick
Rumpelteazer – Tanja Schön
Demeter – Nina Weiß
Bombalurina – Olivia-Kate Ward
Etcetera – Monique Smith-McDowell
Jemima – Anastasia Bertinshaw
Victoria – Christina Zauner
Tantomile – Vicki Douglas
Cassandra – Nini Stadlmann
Luna – Marta di Giulio
Electra – Emma Kumlien
Sillabub – Danielle Delys
Ishtar – Amaya Keller
Carbucketty – John Baldoz
Pouncival – Kai Braithwaite
Alonzo – Cedric Lee Bradley
Coricopat – Damian Czarnecki
Admetus – Kevin Reichmann
Bill Bailey – Carl Richardson
Victor – Nigel Watson
Weitere Infos unter:
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Alexander Kerbst tritt in die Spuren von Falco. „Falco – Das Musical“ – Eine sehenswerte Show, die Einblicke in sein exzentrisches Leben gewährt, aber auch die Privatperson Johann Hölzel nicht vernachlässigt +++ Plus Fotogalerie der Show +++

Copyright: Thomas Leupold
Die Bielefelder Stadthalle ist so gut wie ausverkauft, freie Plätze sieht man auf den ersten Blick nicht – sehr groß ist das Interesse an dem neuen Musical „Falco“, einer Produktion von Oliver Forster. Was die Zuschauer erwartet ist ein gelungener Mix aus Musical, Show und Erinnerungen an den österreichischen Musiker, der seiner Zeit weit voraus war. Mit deutsch-englischem Sprechgesang gelang es Hans Hölzel, so der bürgerliche Name von Falco, seit Anfang der 1980er bis Ende der 1990er große Erfolge im deutschsprachigen Raum, aber zum Beispiel auch in den USA, Japan und sogar in Guatemala landete er mit dem Album „Einzelhaft“ auf Platz eins der Charts. Die Show stellt aber auch heraus, dass es neben der Kunstfigur, dem exzentrischen, dekadenten, mit Starallüren behafteten und schillernden Sänger auch die Privatperson Hans gab, der oft an sich zweifelte, nach seinem größten Erfolg „Rock Me Amadeus“ in ein Loch fiel, da er nun alles erreicht hatte und sich fragte, was noch kommen soll. Sogar seine in Japan begonnene Welttournee brach er kurz nach dem Start wegen Heimweh – in drei Tagen belief sich seine Rechnung für Telefonkosten in die Heimat auf über 15.000 Deutsche Mark.

Copyright: Thomas Leupold
Alexander Kerbst sieht dem Star nicht nur verblüffend ähnlich, auch sein Gesang klingt sehr wie Falco persönlich. Kerbst studierte von 1985 bis 1989 an der Theaterhochschule in Leipzig, absolvierte auf Grund seiner besonderen Fähigkeiten einen Förderkurs für Chanson und Musical. Er spielte schon in diversen Musicals und sammelte Erfahrung als Schauspieler, Sänger und Regisseur. Macht man einmal die Augen zu, könne man meinen, man sei wieder in den 1980ern Jahren und auf einem Konzert von Falco, so gekonnt kommen die Worte im Stakkato-Stil aus seinem Mund. Ihn umgibt die Aura, die auch den echten Falco ausmachte: Mit seinem Wiener Schmäh, elegant, mit den typischen Bewegungen, die man von Falco auf der Bühne kennt, ist er die perfekte Besetzung. (mehr …)
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Foto-Galerie, Falco-Das Musical am 14.02.2017 in Bielefeld
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„Der Zauberer von Oz“ begeistert bei der Premiere in Magdeburg im modernen Gewand

©Nilz Böhme
Am 11. Februar 2017 hatte das Musical „Der Zauberer von Oz“ unter der Leitung von Thomas Schmidt-Ehrenberg im ausverkauften Opernhaus Magdeburg Premiere. Vielen Zuschauern ist das Stück auch in Deutschland ein Begriff, in Amerika ist es so bekannte, wie bei uns „Hensel und Gretel“. Geschrieben wurde das Kinderbuch in 1900 von Lyman Frank Baum, kurz darauf folgten schon Bühnenadaptionen und im Jahre 1939 erschien der bekannte Film mit Judy Garland, die das Lied „Over the rainbow“ sang, welches das wohl bekannteste Lied des Stückes ist. 1987 folgte das Musical, das in London seine Uraufführung feierte.
Dem Theater Magdeburg ist mit dieser Inszenierung mal wieder ein großartiger Wurf gelungen. Eine Besetzung, die keine Wünsche offen lässt und sehr gut gewählt wurde; allen voran Inga Krischke, die die Rolle der Dorothy Gale verkörpert. Zu ihr passt der Part sehr gut – schauspielerisch und gesanglich vollkommen überzeugend spielt Ingra Krischke, die erst vor zwei Jahren ihren Abschluss an der Folkwang Universität in Essen machte, den Wandel von der Eigenbrötlerin zur offenen und auf das Leben vorbereiten jungen Frau. Besonders gefühlvoll gesungen gleich am Anfang: „Irgendwo über dem Regenbogen“. Dorothy lebt in Kansas bei ihrer Tante und dem Onkel, hat keine Freunde und eckt in der Schule immer wieder an. Dies führte wohl dazu, dass sie eine Freundschaft zu ihrem imaginären Freund, Toto, in Form einer Handpuppe, einging, was wiederum dazu führte, dass sie bei der Lehrerin Miss Gulch in Ungnaden gefallen ist. (mehr …)
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Don Camillo und Peppone im Ronacher Wien

© VBW / Deen van Meer
Von Don Camillo und Peppone gibt es viele Verfilmungen, auch wurde das Musical 2016 in St. Gallen gespielt, und natürlich gibt es die Geschichten von Giocannino Guareschi – sie alle spielen nach dem Zweiten Weltkrieg in dem ländlichen Italien, einem kleinen 170 Seelen-Dorf mit 36 Häusern Namens Boscaccio – genauso wie das Musical im Ronacher Theater Wien unter der Regie von Andreas Gergen. Hier ist der Pfarrer Don Camillo tätig und wacht über seine Schäfchen, möchte, dass es ihnen gut geht. Auch der neue Bürgermeister Peppone fühlt sich für das Wohl der Einwohner zuständig – beide verfolgen ihr Handeln mit Hingabe, aber beide buhlen nach der Anerkennung der Gemeindemitglieder auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Don Camillo ist nicht der typische Pfarrer, wie man ihn sich vorstellt. Er ist ein Schlitzohr und hat so manche Tricks auf Lager. Peppone ist ein Kommunist, was nicht bei jedem auf Gegenliebe und Verständnis trifft. Beide sind nicht die besten Freunde, aber merken doch mit der Zeit, dass es oftmals ohne den anderen nicht geht und man zusammen besser Ziele erreichen kann. Das Stück sorgt für einige Lacher, wenn Don Camillo in der Kirche mit Jesus spricht und auch der Wortwitz von ihm und Peppone kommt gut beim Publikum an. (mehr …)
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Erfolgreiche Jahresbilanz 2016 des Theaters Magdeburg
Erfolgreiche Jahresbilanz 2016 des Theaters Magdeburg
Ein Kostendeckungsgrad von 13,0 % im Jahr 2016: Dieser Spitzenwert zeigt, wie erfolgreich im Theater Magdeburg gearbeitet wird. Auch die Auslastung von 84,3 % im Jahr 2016 stimmt optimistisch.
Die Leitung des Theaters Magdeburg legt großen Wert auf einen ausgewogenen Spielplan, der sowohl beliebte Klassiker als auch Ungewöhnliches auf den Bühnen des Hauses zeigt. Dass dieses Konzept sehr erfolgreich funktioniert, beweist nicht zuletzt ein Kostendeckungsgrad von 13,0 % im Jahr 2016 (Kostendeckungsgrad 2014: 12,3 %, Kostendeckungsgrad 2015: 11,3 %). Die Gesamtauslastung des Jahres 2016 liegt bei 84,3 % – der leichte Abfall von 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr ist bedingt durch die erhöhte Vorstellungsanzahl. Im Jahr 2015 wurden 992 Vorstellungen gezeigt, 2016 waren es insgesamt 1014. (mehr …)
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Aisata Blackman im Interview bei „Just Musicals“

SISTER ACT (Copyright: Stage Entertainment) Aisata Blackman (m.) spielt Deloris van Cartier
Die gebürtige Niederländerin -mit karibischen Wurzeln- Aisata Blackman trat 2012 bei „The Voice of Germany“ an, spielte u. a. schon in den Musicals „Show Boat“ und „Rocky“, tourte 2012 mit „Songs of the movie Sisteract“ als Leadsängerin durch die Niederlande und England, war 2015 als Solistin auf der AIDA unterwegs und ist nun seit 2016 die Erstbesetung der „Deloris van Cartier“ bei „Sister Act“, dem Musical zum gleichnamigen Film.
Wie Aisatas Werdegang bisher verlief, wie es sich anfühlt, eine Hauptrolle spielen zu dürfen und worauf sie sich in Niedernhausen und München freut, kann nun in unserem Interview nachgelesen werden.
Nastassja Juel Stork: Erzähl doch bitte etwas über Dich und Deinen Werdegang: Was hast Du zuvor gemacht und wie kamst Du zum Musical? War es schon immer Dein Wunsch auf der Bühne zu stehen? Und was könntest Du Dir als Plan B für Deine Zukunft beruflich vorstellen?
Aisata Blackman: Also ehrlich gesagt ist das mein Plan B (lacht). Ich habe 13 Jahre lang einen ganz normalen Job beim Bodenpersonal einer holländischen Airline gehabt. Und vor 1,5 Jahren habe ich meinen Job gekündigt und mich entschieden, als Vollzeit-Künstlerin zu arbeiten. Davor habe ich immer wieder nebenbei bei kleinen Projekten mit verschiedenen Bands mitgemacht, aber die letzten fünf Jahre war ich dann auch Teil von größeren Projekten. Dadurch wurde ich viel selbstbewusster als Künstlerin und entwickelte mich langsam immer mehr in diese Richtung, weg vom Flughafen. Nichts desto trotz habe ich meinen Job geliebt und es war eine sehr schwere Entscheidung, diesen sicheren Job zu verlassen, aber ich denke, es war an der Zeit, dieses Kapitel hinter mir zu lassen und das Talent, mit dem ich gesegnet wurde, voll auszuschöpfen. (mehr …)
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Boney M. hatte in den 1970ern Jahre Hits wie zum Beispiel „Rivers Of Babylon“,“Sunny“ oder „Brown Girl In The Ring“. Auch heute noch sind diese Lieder gern gespielt im Radio, auf Partys – oder eben auch in einem Musical. Das Stück „Daddy Cool“ (Produzent: Frank Serr), welches nach dem Hit aus dem Jahr 1976 benannt ist, hatte im Jahr 2006 in London Premiere. Neben Hits der Band kommen auch Songs von La Bouche (Sweet Dreams) oder Milli Vanilli (Baby Don’t Forget My Number) in dem Stück vor, die ebenfalls aus der Feder von Frank Farian stammen.

