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„Der kleine Horrorladen“ am First Stage Theater Hamburg – Ab Juni: Sister Act
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„Cabaret“ am Opernhaus Dortmund
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„Berlin Skandalös“ am Dortmunder Opernhaus
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Footloose – Langersehnte Premiere konnte endlich am 11.08.2021 gefeiert werden
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Die große Weihnachtsshow 2019 im First Stage Theater
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„Kleine Fliege“ im großen Anflug! Hippie mit Power und Stimme flippt im Herbst in Kaiserlautern aus…
Als Gesangssolist und Nightmare war er bis Ende Januar 08 im Longrun-Musical „Tanz der Vampire“ in Berlin feste Institution. Bereits in den Sommerproduktionen von „Jesus Christ Superstar“ 2006 und 2007 in Augsburg machte er als Simon Zealotes Furore. Die ansässige Freilichtbühne bewahrte er nur knapp vor einem Einsturz, denn dieses Energiebündel mischte nicht nur seine Apostelkollegen, sondern auch die Zuschauer mit erfrischendem Eprit und Power auf.
Sven Fliege ist ein Newcomer mit Hummeln im… ein sympathischer Typ und irgendwie auch Komiker. Dem jungen Talent ist Euphorie und Freude noch offen ins Gesicht geschrieben. Er wirkt er so herrlich unverbraucht und frisch. Gerade das macht Sven Fliege so sympathisch. (mehr …)
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Korrupter Staatsanwalt mit Faible für das Rotlicht ist Eyecatcher der Show. Demnächst rockt er zu den Klängen von Greasehits…
Bescheiden bezeichnet er sich noch am Anfang seiner Karriere, doch der talentierte Schauspieler und Sänger hat längst einen Namen im deutschen Musicalsegment. In der Rolle des fiesen Staatsanwalt Villefort wirkt zunächst eher unscheinbar auf der Bühne. Schnell wird jedoch klar, er ist der Drahtzieher eines kriminellen Trios in „ChristO – die Rockoper“. Der athletische Musicaldarsteller Philippe Ducloux versteht es ausgezeichnet seinen Villefort noch skurpelloser erscheinen zu lassen, als dieser es sowieso schon ist. Er zeigt blinden Hass, Gewalt, Drogenkonsum und Sex- die ganze Palette, die einen Bösewicht auszeichnet. Das Verrückte ist, man glaubt es Ducloux. Als Zuschauer gerät man in den Zwiespalt, ob man diesen Charakter hassen oder auf gewisse Art und Weise doch anziehend finden soll. In der Rolle des Villfort lebt auf der Bühne das aus, was Normalsterbliche nur aus Krimis kennen -zügellos-mordenden Sex, Korruption, Erpressung… Spätestens wenn er in seinem Solo „Free the fire“- lediglich mit einem Lederstringtanga bekleidet – „I’m the king of the world“ ins Publikum schleudert halten Männlein sowie Weiblein, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen, die Luft an. Die Spannung steigt unermesslich und verharrt einige Sekunden, als er seine zwei Gespielinnen mit Handschellen erwürgt, bzw. erschießt. Geschockte Stille bleibt zurück, kurz gefolgt von tosendem Applaus. Ducloux als Schocker und Hingucker der Show schafft es mit dem mehr als zweifelhaften Villfort-Charakter die Zuschauer zu begeistern. Er liefert den Showstopper einmal in ganz anderer Form. Aber: hinter dem „Staatsanwalt“ steckt in Wahrheit nicht nur ein unglaublich vielschichtiger Darsteller, sondern auch ein Regisseur, Produzent, Choreograph, Synchronsprecher und nicht zuletzt ein absolut bemerkenswerter und faszinierender Mensch mit beeindruckenden Ansichten zum Leben. (mehr …)
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Uli Wewelsiep – Ein Vampir mit Faible für Jazz und Big Band…-
Beschreibe, was Musik für Dich bedeutet.
Musik ist für mich dann am Schönsten, wenn ich auf der Bühne stehe und mit anderen Musikern gemeinsam spiele und improvisiere. Manchmal, ganz selten, gibt es dann Momente, da ist die Energie, das Gefühl und das Verständnis so groß, dass man glaubt es stünde noch jemand unsichtbares mit auf der Bühne.
Schöner kann`s nicht sein. (mehr …)
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„Ich bin so froh, dass ich in der lebendigsten Form des Musiktheaters gelandet bin, die es im Moment in der Welt gibt… !“ (zum Thema Musical)
Er ist einer unserer bekanntesten und unbestreitbar einzigartigsten Musical-Stimmen Deutschlands. Der gebürtige Braunschweiger und US-Amerikaner hat so ziemlich alle Rollen verkörpert, die sich ein Sänger im Laufe seiner Karriere wünscht. Chris Murray war Jean Valjean, Jekyll & Hyde, Jesus, Javert, Van Helsing, Trumper… Derzeit spielt er u.a. in „ChristO- die Rockoper“ den Inspector X. Als Sohn eines renommierten Opernsängers hat er seine in die Wiege gelegten Gene zum Beruf gemacht und ist nicht unbegründet seit Jahren einer der gefragtesten, beliebtesten und erfolgreichsten Darsteller überhaupt. Der Wiedererkennungswert und die Power seiner Stimme lassen Kollegen, Fans und Kritiker gleichermaßen erstaunen und begeistern. Diese Stimme versteht er grandios und vorbildlich mit einem einwandfreien und überzeugenden Schauspiel zu kombinieren. Kein Wunder, dass er frenetischen Applaus und Jubelrufe auslöst. Bei all dem Erfolg ist Murray dennoch unglaublich bodenständig und nahbar geblieben, was er nicht zuletzt seinem Ruhepol im Leben, seiner Familie, zu verdanken hat. MFJ traf den sympathischen, schrägen, witzigen, aber auch ernsten und tiefsinnigen Darsteller in München. (mehr …)
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„Nach miserablen Zuständen auf den Barrikaden zeigt der Engel Krallen und bleibt doch heißgeliebt!“
In einer dicken Seifenblase schwebt sie über die Bühne und singt dabei glasklar und lupenrein die höchsten Stimmlagen… wie ein Engel… doch wehe, wenn sie zu Boden gelassen. Mit überzeugender und selbstverliebter Unschuldsmiene stichelt sie, hetzt und intrigiert nach allen Regeln der Kunst. Man würde Glinda am liebsten verachten oder zumindest ignorieren, doch dieses überzeugende und irgendwie auch ulkige Schauspieltalent von Lucy Scherer lässt das nicht zu. Die zierliche und quirlige Bayerin verkörpert die zauberhafte, „heißgeliebte Glinda“ aus „Wicked- die Hexen von Oz“ seit der Deutschlandpremiere im November 2007 in Stuttgart. Mit dieser Rolle schafft sie es, die Lacher hat auf ihre Seite zu ziehen. Gekonnt setzt sie die Pointen punktgenau ein. Dass man mit ihr nicht nur lachen sondern auch leiden und weinen kann, bewies sie als kecke, aber unglücklich verliebte Eponine in der hochkarätig besetzten Inszenierung von „Les Miserables“ in St. Gallen/Schweiz im vergangenen Jahr. Man fragte sich auch noch nach deren tragischen Tod, ob Marius „Tomaten auf den Augen“ hat und nicht erkannte, dass vielmehr Eponine und nicht Cossette zu ihm passte. Als Sarah in „Tanz der Vampire“ dagegen erfüllte sie die Träume zahlreicher Mädchen, wenn sie in diesem wunderschönen roten Ballkleid den Publikumsrenner „Totale Finsternis“ sang. Lucy Scherer gelingt es alle Emotionen und Rollen scheinbar problemlos und überzeugend zu zeigen. Das Publikum liebt sie – zu Recht! Und mal ehrlich, wer würde nicht mal gerne mit dieser talentierten Darstellerin mit Kumpelcharakter auf die Barrikaden – pardon – durch Dick und Dünn gehen? (mehr …)
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Was nun? Lieb oder doch böse?
Auf den ersten Blick sieht er Er wirkt immer so lieb und friedlich, ja, fast teddybärenhaft- Günter Werno, Komponist von „Ludus Danielis“. Eigentlich aber will er gar nicht nur lieb sein, sagt er. Der sympathische Komponist und Keyboarder von Vanden Plas fragt mit kühlem Humor, was man gegen dieses Image machen kann. Im nächsten Satz jedoch bestätigt er, was Fans und Beobachter längst schon wussten: „Wir passen nicht so ganz in das typische Klischee einer Rockband, deren Weg mit Groupies und zertrümmerten Hotelzimmern gepflastert ist!“ Stimmt, Vanden Plas ist einfach anders. Wer es noch immer nicht weiß, soviel sei wiederholt: VP beeindruckt und glänzt durch reines und echtes Können. Die begnadeten Profimusiker hinterlassen maximal ein Schlachtfeld emotional und physisch gesehen, denn ihre Musik und ihre Shows reizen einfach die komplette Palette menschlichen Empfindens, ob man will oder nicht. Was Günter Werno mit „Ludus Danielis“ in Zusammenarbeit mit Stephan Lill (Gitarrist von VP, siehe Spezialinterview zu „Ludus Danielis“) und Johannes Reitmeier (Intendant des Pfalztheaters, ebenfalls siehe Spezialinterview) gelang ist einen Besuch wert. Leider geht die 6-monatige Spielzeit im Juni zu Ende, doch es sei auf die live DVD hingewiesen, die jetzt im Mai erscheint. Es geht in die heiße Endphase. Doppelbelastung erlebt Günter Werno derzeit mit seiner Band Vanden Plas, mit der er zudem noch in „Christo- die Rockoper“, seit April in München spielt. Umso erfreulicher, dass es MFJ gelang, Günter Werno für ein Interview zu gewinnen. Er zeigte dabei nicht nur seine liebe, sondern auch eine humorvolle und spitzbübisch kecke Seite. Wie auch in seiner Arbeit gelingt es dem „lieben“ Keyboarder immer wieder interessante Aha-Effekte zu erzeugen. (mehr …)
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„Einer muss ja schuld sein!“ Symbolik hat einen Namen… Johannes Reitmeier!
Wessen Terminkalender ist vollgepackter als der von Johannes Reitmeier? Er ist der Mann, der im Pfalztheater Kaiserslautern jetzt schon Geschichte gemacht hat. Seit 2002/03 ist er Intendant des hiesigen Theaters und wohl gleichzeitig auch einer DER interessantesten Intendanten der Theaterlandschaft Deutschlands überhaupt. Parallel zu dieser anspruchsvollen Aufgabe ist er ebenfalls Intendant in Feuchtwangen von den bekannten Kreuzgangspielen. Außerdem ist er im Theater Regensburg für die Inszenierung von „High Society, einem Musical, das am 18.5.08 Premiere hatte, verantwortlich. Dass ihm demnach nicht nur das Pfälzer Publikum so Einiges zu verdanken hat steht also weit außer Frage. Dieser Mann hat einfach ein Händchen für ausgefallene und erfolgreiche Inszenierungen. Man kann ihn als die menschgewordene Symbolik bezeichnen. Symbole…. das ist, womit sich Reitmeier weit über die Grenzen der Pfalz einen Namen gemacht hat. Egal wohin man hinhört, egal, welche Rezensionen man liest, man vernimmt stets nur Lobeshymnen.
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Marilyn Manson mit Dackelblick! Ein König auf High-Heel Pumps! Tornado aus Ohio wirbelt durch die Pfalz!
Auf den ersten Blick sieht er furios aus, verwegen, eine Mischung aus Kiss, Alice Cooper, Marilyn Manson… und irgendwie auch ein wenig wie Frank’n Furter aus der Rocky Horror Show. Dazu röchelt und stöhnt er in undefinierbaren Stimmtiefen. Auf schwarzen High Heels wütet er auf der Bühne und sein blutroter Samtmantel unterstreicht diesen Rollencharakter. Ein Verbrecher, ein Diktator, … ein Herzensbrecher, ein Charmeur… Randy Diamond als König Belsazar und König Darius in „Ludus Danielis – The Play of Daniel“ einem Rockoratorium von G. Werno, S. Lill und J. Reitmeier, das noch bis Ende Juni im Pfalztheater in Kaiserslautern zu sehen ist. Der in Ohio/Amerika geborene Diamond begann seine Karriere als Tänzer im Ballett am Stuttgarter Staatstheater, wo er erster Ballettsolist war. Heute weist seine umfassende Vita Musicalhauptrollen in Jekyll & Hyde, Cabaret, Evita, Jesus Christ Superstar, Hair, Chess… auf. Parallel zu Ludus Danielis ist Diamond seit 18.5.08 in im Theater Regensburg in „High Society“ als Dexter zu sehen. MFJ hat den interessanten Darsteller in Kaiserslautern gesprochen. (mehr …)
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Andy Kuntz und Stephan Lill im Interview: „Metal Rocker mit Humor, viel Herz und großem Verstand!“
Mein Magen zieht sich leicht zusammen. Gleich werde ich zwei echten Profi-Progressive Metallern gegenüberstehen und sie um Rede und Antwort bitten. Was mich wohl erwarten wird?… Nach einer kurzen Begrüßung ist nicht viel Zeit für Smalltalk. Die Zeit eilt. In weniger als einer Stunde muss Andy Kuntz schon in die Maske. Da sitzen sie nun, lassen sich geduldig von meiner Kamera ablichten. Während sich Andy professionell und sehr entspannt fotografieren lässt ist es Stephan, der zunächst etwas schüchtern und ernst in die Kamera linst. Andy ist Hauptdarsteller „ChristO“ und zugleich Komponist und Librettist des Stückes. Er ist seit 19 Jahren erfolgreicher Musicaldarsteller und derzeit parallel zu „ChristO“ im Rockoratorium als Prophet Daniel in „Ludus Danielis“ in Kaiserslautern zu sehen. Außerdem ist er der Leadsänger der Progressive Metal Band „Vanden Plas“. Stephan Lill, sein Kollege ist der Gitarrist der Band und gleichzeitig, wie auch Andy, Komponist von „ChristO“. In der Funktion Komponist wirkte er auch entscheidend bei „Ludus Danielis“ mit und spielt mit der Band auch in diesem Stück im Orchestergraben. In einem Interview verraten die Beiden für Musicalfotojournalismus Interessantes über die Entstehung von „ChristO“, seine Inhalte und Aspekte. (mehr …)
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„Man muss sich vielleicht auch mal davon lösen, dass die Leute mit Scheuklappen rumlaufen. „
Stephan Lill im Interview – Gitarrist von Vanden Plas und Komponist von „Ludus Danielis“
„Etwas schüchtern wirkt er“, so mein erster Eindruck von Stephan Lill. Der große schlanke Mann mit den glatten, dunkelblonden Haaren, die weit über die Schultern wachsen reicht mir die Hand zur Begrüßung. Ich kann in diesen blauen Augen Interesse und Neugierde erkennen und doch kann ich ihn noch nicht einschätzen. Vielleicht irritiert es mich auch, dass nicht eine große finstere Figur in Leder-Rocker-Kluft vor mir steht, sondern ein ganz normaler Mann mit schwarzem Kapuzenshirt und dunkler Jeans in braunen Halbschuhen. Fast tonlos wirken die ersten Sätze, die in den Bereich Smalltalk fallen. „Ernst wirkt er auch“ so ein weiterer Gedanke von mir. Aber bereits nach den ersten Sätzen im Interview wird schnell wird klar, hinter diesen Eindrücken steckt nicht nur ein großartiges Talent, der sein Handwerk als Gitarrist und Komponist von „ChristO“ meisterhaft beherrscht, sondern auch ein cleverer Kopf mit umfangreichen musikalischen Hintergrundwissen. Unabhängig, ob er über „ChristO“ oder „Ludus Danielis“ spricht, seine Augen werden lebendig, er bekommt ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Von wegen schüchtern- die Worte sprudeln nur so aus ihm heraus. Von wegen tonlose Stimme- seine Erzählungen bekommen Farbe, Klang und Schwingungen… Stephan Lill ist seine Begeisterung, Liebe und Überzeugung zu seiner Arbeit ins Gesicht geschrieben. Und wer ihn am Ende der Show, wenn er mit der Band aus dem Orchestergraben auf die Bühne tritt ansieht, dem wird eines schlagartig klar: Dieses sympathische Lachen und glückliche Strahlen verdient den tosenden Applaus des Publikums. (mehr …)
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