Mane Thechel Phares… „Ludus Danielis – the game of Daniel !“

Mystic meets Metal, Gregorian chorus, Middle Ages and Classic Musical

Genaues über Musik und Inhalt kann in den Artikeln “Ludus Danielis – Die Geschichte” bzw. “Ludus Danielis – Entstehung und die Macher” entnommen werden. Widmen wir uns vorwiegend den Darstellern. Beginnen wir mit dem Titelhelden, dem Propheten Daniel. Das Multitalent Andy Kuntz spielt die Rolle im Kaiserslautener Pfalztheater seit seiner Premiere im Januar diesen Jahres. Die Rolle des jüdischen Andy KuntzDaniel steht in einem großen Gegensatz zu seinem parallel laufenden Engagement als ChristO in „ChristO – die Rockoper„ (Kuntz ist nicht nur Hauptdarsteller sondern auch Komponist der Rockoper, die noch bis Ende Juli in München seine Uraufführung erlebt). Diesmal verkörpert er als Prophet „das Gute“ in dem Stück. Daniel ist absolut gottestreu, er erträgt beinahe unerschütterlich alles ihm zugefügte Leid. Vorwiegend balladesk klingen demnach seine Gesangspassagen, auch wenn der typische Vanden Plas Sound durchgehend präsent ist. Mit einer weiteren, neuen Seite seines Stimmcharakters beweist er in diesem Stück die eher softe Seite. Sobald er aber in Wut über Ungerechtigkeit oder falsches Verhalten der anderen Charaktere des Stückes gerät, erkennt man sofort und unverkennbar, dass der softe Daniel auf der Bühne kein anderer als der Leadsänger der Metal Band Vanden Plas ist. Eigentlich zum Glück, denn es ist schon erstaunlich, wie er seine Stimme einsetzt. Dass er zudem mit seinen Treadlocks etwas an den New Yorker Musical-Tarzan erinnert stört nicht weiter. Es signalisiert eher etwas Modernes, Jugendliches und leicht Rebellisches. (mehr …)

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Die Gerechtigkeit hat gesiegt, Stuttgart feiert im blauen Rausch!

3 MusketiereAn diesem 27.1.08 ist viel los im SI-Centrum Stuttgart. Hier und da fühlt man sich etwas zeitlich rückversetzt und man muss beinahe schmunzeln, sieht man ein Musketier gutgelaunt am Tresen eines Pub’s stehen, das genussvoll in einen überdimensional großen Hamburger beißt und dazu ein frisch gezapftes Kilkenny schlürft…..Wäre da nicht die unterschwellig trübende Stimmung, dass es schon wieder einmal Zeit für Abschied ist. Die 3 Musketiere nehmen nach vielen erfolgreichen Monaten Abschied von Stuttgart. Ob und wo sie danach für Gerechtigkeit weiterkämpfen dürfen ist noch nicht bekannt. Ob sie würdig durch die Blue Man Group ersetzt werden, dies zu beurteilen sei jedem Leser an dieser Stelle selbst überlassen. (mehr …)

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