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Das Musical „Hermann der Matrose“ geht auf große Fahrt – an drei Abenden in Berlin

Das Musical HERMANN DER MATROSE geht auf große Fahrt – an drei Abenden in Berlin

Besetzung: John Baldoz, Michael Chadim, Arne David, Nikko Forteza, Christian Fröhlich, Pablo Martinez Garcia, Mathias Reiser, Jan Rogler, Lucy Scherer, Rainer Sellien, Nico Stank, Samuel Türksoy, Axel E. Weidemann

HERMANN DER MATROSE ist ein buntes Comedymusical von Michael Bellmann und Ralf Rühmeier. Nach einem großen Workshop auf der Probebühne des Theaters am Potsdamer Platz in Berlin blieb das Stück aufgrund anderer Projekte (z.B. ALLES MÄRCHEN!, KOMM MIR NICHT MIT SOKRATES) erst einmal vor Anker liegen. „Viel zu lange!“, wie die beiden Autoren heute sagen. „Wir hängen sehr an dieser verrückten Geschichte.“ Darum bereiten sie nun einen zweiten Workshop mit anschließendem öffentlichen Reading vor, um eine neue Fassung von HERMANN DER MATROSE vorzustellen.
Worum geht es?
Der Bürogehilfe Peter verliebt sich in Hermann den Matrosen. Seinetwegen begibt Peter sich auf große Fahrt und erlebt eine Menge verrückter Abenteuer. Wie es sich für eine richtige Seefahrergeschichte gehört, gibt es natürlich auch eine Meerjungfrau, einen bösen Kapitän, einen Emir und jede Menge sexy Matrosen…

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„Ich hasse das Theater“ – The Drowsy Chaperone – Hochzeit mit Hindernissen am Stadttheater Bielefeld

Copyright: Bettina Stöß

Copyright: Bettina Stöß

An ein etwas außergewöhnliches Stück wagt sich dieses Jahr das Stadttheater Bielefeld heran: „The Drowsy Chaperone – Hochzeit mit Hindernissen“ nach einem Buch von Bob Martin und Don McKellarson und mit Musik und Texten von Lisa Lambert und Greg Morrison unter der musikalischen Leitung von William W. Murta. Ein Erzähler führt durch die knapp zweistündige Inszenierung (Thomas Winter) und lässt die Figuren seines Lieblingsstückes, eben jenes Stückes „The Drowsy Chaperone“ aus den 1920ern Jahren, welches er als Doppel-Schallplatte besitzt, in seiner New Yorker Wohnung zum Leben erwecken. Das Stück ist eine Parodie auf die damaligen Inszenierungen und lässt sich auch in die heutige Zeit übertragen.

So wird sein eher graues und trostloses gehaltenes Apartment (Bühnenbild und Kostüme: Beatrice von Bomhard) zur Bühne: Aus dem Kühlschrank kommen die Schauspieler des „Stückes im Stück“,  es sind sehr überzeichnete Figuren, wirken teilweise wie Marionetten, sei es durch ihre Bewegungen, ihre Mimik oder die Kleidung. Da es so gut wie immer in der Wohnung spielt, ist das Bühnenbild einfach gehalten: Am Rand sitzt der Erzähler in einem Stuhl bei seinem Schallplattenspieler, in der Mitte ist die Küchenzeile, ein Kühlschrank, Tisch mit Sessel, ein paar Regale und ein ausklappbares Bett.

Nito Torres (der u. a. am Theater Bonn spielte und außerdem seit 2005 festes Mitglied im Ebertbad Oberhausen ist und ebenfalls als Kabarettist arbeitet) spielt den Erzähler, der sehr sympathisch auf das Publikum zu geht und es immer wieder durch das Durchbrechen der vierten Wand mit einbezieht und anspricht – es macht einfach Spaß, ihm zuzuschauen. „Ich hasse das Theater – es enttäuscht einen einfach zu oft“ – dieses sind seine ersten Worte. (mehr …)

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