Archiv des Autors: Nastassja Juel Stork

Scandalööös… Normal ist anders – Am 22./23. und 25. Januar im Theater Drehleier

Peter John Farrowski –  Normal ist anders

Genau, normal ist bei Peter John Farrowski ganz anders…. Nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, sondern vom Orchestermusiker zur singenden Rampensau…. und der Weg dahin verlief kreuz und queer!

Als Orchestermusiker im Frack fühlte er sich irgendwie nicht wohl, so ohne Glimmer, Pailletten und Federboas. Hätte doch so eine rote Boa gut zum Frack gepasst. Aber aussehen wie ein Pinguin unter Hundert Anderen kam für P.J. Farrowski nicht in Frage. (mehr …)

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Die Peter Kreuder Story Seine Münchner Zeit – Am 18./19.01.2019 im Deutschen Theater München

Die Peter Kreuder Story
Seine Münchner Zeit – „Sag´ zum Abschied leise „Servus“

„Der letzte Tag meines Lebens soll sehr schön gewesen sein“ – mit diesem Satz begann Peter Kreuder in den frühen 70er-Jahren seine Autobiographie.
Es ist schwer vorstellbar, dass der letzte Blick zurück auf ein Leben wie seines nicht schön gewesen ist. Als wohl berühmtester deutscher Komponist der Moderne dürfte ihm Tristesse fremd gewesen sein. Er wusste sicher auch: Dieses Lebenswerk ist für die Ewigkeit. 2019 wäre Peter Kreuder 114 Jahre alt geworden. (mehr …)

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„Ein Amerikaner in Paris“ in Linz – Ein insgesamt gelungenes Musical mit großartigen Künstlern und phantastischen Tanzszenen

© Barbara Pálffy

Das Musical von den Geschwistern George und Ira Gershwin (Musik und Gesangstexte) wird seit dem 25. November 2018 am Landestheater Linz gespielt und hat bis zum 09. Mai 2019 noch elf weitere Vorstellungen, die alle schon ausverkauft sind. Es ist das erste Mal, dass das Musical in deutscher Sprache auf die Bühne kommt (allein die Songs sind auf Englisch; das Buch stammt von Craig Lucas). Das Stück kann mit phantastischen Tanzszenen und einer perfekten Besetzung begeistern (Gernot Romic als Jerry Mulligan und Myrthes Monteiro als Lise Dassin).

Für alle, die den Inhalt des Stücks noch nicht kennen: Jerry ist ein ehemaliger US-Soldat, dem zufällig die hübsche Lise begegnet und daraufhin beschließt, in Paris zu bleiben. Er verliert sie wieder aus den Augen, bis er sie zufällig beim Ballett wieder sieht, wo ihn sein Freund und dortiger Klavierspieler Adam Hochberg (Christof Messner) mit hinnahm, damit Jerry die Tänzerinnen zeichnen kann. Nun verguckt sich ebenfalls Adam in Lise. (mehr …)

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„Matterhorn“ am Theater in St. Gallen – Ein Stück, welches man nicht nur als Schweizer lieben wird

Foto: Andreas J. Etter

Mit dem Musical „Matterhorn“ ist dem Theater St. Gallen ein großer Wurf gelungen. Die Uraufführung war bereits am 17. Februar 2018, es werden nun noch zwei Termine gespielt: Am 05. Januar und 16. Februar 2019. Wer die Chance hat, sich das Stück anzuschauen, sollte die Gelegenheit nutzen, denn Michael Kunze (Buch und Liedtexte) ist in Zusammenarbeit mit Albert Hammond, der die Musik zum Stück beisteuerte, ein modernes Musical gelungen, welches kurzweilig ist, mit großartigen Künstlern und Melodien, die ins Ohr gehen. Musikalisch sehr abwechslungsreich mit Rap, Pop, Arien (für Klassikliebhaber: überzeugend Luigi Schifano als Luc Meynet) und einem volkstümlichen Lied über Zermatt, welches im Ohr bleibt. (mehr …)

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Premiere von Bonnie und Clyde in Lüneburg

Foto: Theater Lüneburg

Nachdem das Stück „Bonnie und Clyde“ im deutschsprachigen Raum unter anderem in Bielefeld und Baden bei Wien gespielt wurde, feierte es am 17.11.2018 im Theater Lüneburg mit einer Inszenierung von Frank-Lorenz Engel Premiere. Die Musikalische Leitung übernahm Ulrich Stöcker (Songs werden auf Deutsch vorgetragen).

Die Story handelt von dem Gangsterpärchen, das in den frühen 1930er Jahren durch Raubüberfälle bekannt wurde und spektakulär im Jahre 1934 mit 167 Schüssen, die ihren Ford trafen, gestoppt und getötet wurde (50 Schuss trafen das Paar). In der Nebenhandlung geht es noch um die nicht erwiderte Liebe des Polizisten Ted Hunton zu Bonnie. Das Musical besticht mit eingängigen und wunderschönen Songs. Die Cast in Lüneburg ist ebenfalls sehr sehenswert.

Man kann glücklich sein als Clyde Kurosch Abbasi gewinnen zu können, der vielen Zuschauern sicherlich als Luigi Lucheni aus dem Musical Elisabeth bekannt ist. Eine sehr gute Wahl, perfekt besetzt. Er singt kraftvoll bei Nummern wie „When I drive“, eindrucksvoll bei „Raise a little hell“ oder sanft bei „Bonnie“. Bonnie Parker wird von Dorothea Maria Müller verkörpert, die ebenfalls gut in ihre Rolle schlüpft und bei „Dyin‘ ain’t so bad“ Gänsehaut dem Zuschauer beschert. Auffällig gut ist auch Alexander Tremmel in der Rolle des Ted, der zwar nicht viele Lieder singen darf, aber mit „You Can Do Better Than Him“ vollends überzeugen kann. (mehr …)

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Die große Weihnachtsshow im First Stage Hamburg feierte am 14.11. seine Premiere

Foto: Dennis Mundkowski

Am 14. November feierte „Die große Weihnachtsshow“ im First Stage unter der Regie von Elise Barendregt-Loermans und Jasper Barendregt seine Premiere. Mit über 40 Darstellern der Stage School Hamburg sind bisher schon 90% der Shows ausgelastet. Wer sie also sehen möchte, was absolut zu empfehlen ist, sollte sich schnell noch Tickets sichern – bis zum 27.12. hat man noch die Chance, diese großartige Show zu sehen, insgesamt sind für 2018 56 Vorstellungen angesetzt. Hier sieht man auch den großen Erfolg und die Beliebtheit: Waren es 2016 noch 32 Vorstellungen und 2017 38, sind es in diesem Jahr weitere 18 Vorstellungen mehr! (mehr …)

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„Ghost“ begeisterte die Zuschauer bei seiner Gala-Premiere in Hamburg am 28.10.2018

Foto: Stage Entertainment/Morris Mac Matzen

„Ghost“- den meisten ist der Film aus dem Jahre 1990 bekannt und seit 2011 gibt es „Ghost“ auch als Musical. Deutschlandpremiere hatte das Stück, welches von dem Theater in Linz/Österreich von Stage Entertainment übernommen wurde, in einer Inszenierung von Matthias Davids im Dezember 2017 in Berlin – nun ist es für 11 Wochen im Stage Operettenhaus zu Gast. Mit einer Top-Besetzung wartet es in Hamburg auf: Riccardo Greco, der die letzten Jahre vorranging am Landestheater Linz spielte und im Sommer als Berger in Hair schon begeistern konnte, ist für die Rolle des Sam Wheat wieder nach Deutschland zurückgekehrt – eine gute Entscheidung, denn schon in Linz durfte er in dieser Rolle auf der Bühne stehen. Vielen ist er noch aus Tanz der Vampire-Zeiten bekannt, wo er unter anderem Alfred spielte. Den Part von Molly Jensen spielt Roberta Valentini, die man aus zahlreichen Musicals und Hauptrollen wie zum Beispiel in „Wicked“ oder „Kein Pardon“ kennt. Daneben stehen unter anderem noch Rob Pelzer (er war jahrelanges Mitglied am Theater Linz und ist nun neben Ghost auch in „Catch me if you can“ in Nürnberg zu sehen) als Krankenhausgeist, Marion Campbell als Medium Oda Mae Brown (die gebürtige Londonerin spielte zu letzt in ihrer Heimatstadt in dem Musical „Mary Stuart-The Musical“), John Vooijs (vielen sicherlich noch als alternierender Tarzan am gleichnamigen Musical bekannt) als Carl Brunner, Marius Bingel von der Stage School Hamburg als U-Bahn-Geist und Mischa Kiek als Willie Lopez (der diese Rolle auch schon in Berlin verkörperte) auf der Bühne. (mehr …)

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„Karamba“ Die 70er-Jahre-Schlager-Revue des Schmidt Theaters startete seine Tour in Versmold

Foto: Nastassja Juel Stork

Auch wenn man noch jünger ist und von den 1970er Jahren nicht viel bis gar nichts mitbekommen hat, so erlebt man dennoch mit dieser Revue einen kurzweiligen Abend. Am 27.10.2018 fiel um 19.30 Uhr der Startschuss für die Tournee, die das Schmidt Theater aus Hamburg mit sechs wunderbaren Künstlern veranstaltet. Vor Ort wurde die Show vom Reisebüro Sieckendiek präsentiert und Frau Sieckendiek läutete sympathisch den Abend auf der Bühne ein und gab ein paar kleine Ein- und Rückblicke in diese Zeit, wo man mit Schlaghosen und wilden Mustermixen unterwegs war. Gemäß diesem Dresscode hatten sich auch einige Zuschauer nochmals in ihr Outfit von früher geworfen und versprühten schon so im Foyer vor der Show das 70er-Jahre-Feeling. (mehr …)

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„Der kleine Horrorladen“ am Theater Magdeburg – eine super Inszenierung mit beeindruckenden Darstellern

Fotos: ©Andreas Lander

Der kleine Horrorladen (Regie: Ulrich Wiggers, Musikalische Leitung: Damian Omansen) am Theater Magdeburg ist in der zweiten Spielzeit und das ist absolut verdient. Die Handlung dürfte dem Musicalgänger bekannt sein: Es geht um Seymour (Jan Rekeszus), der eine Pflanze (Audrey II) züchtet, die nur durch menschliches Blut wächst. Dieser Pflanze fallen einige Leute in Mrs. Mushniks Blumenladen, in dem er zusammen mit Audrey (Milica Jovanović) arbeitet, zum Opfer. Seymour und Audrey finden zueinander nachdem auch der Zahnarzt, zugleich Freund von Audrey, aus dem Weg geräumt worden ist. Die Inszenierung ist sehr modern und hat eine wunderschöne Kulisse, die sehr sehenswert ist. Man kommt sich vor wie in einem alten, riesgem Gewächshaus. Überall grünt es und die Pflanzen sprießen. Den Pflanzen passen sich auch die drei Soulgirls (Nina Baukus, Mariyama Ebel, Rubini Zöllner) in blumenähnlichen Kostümen an, die am Anfang von oben auf die Bühne schweben, und am Ende diese auch so wieder verlassen (Choreographie: Kati Heidebrecht). (mehr …)

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„My Fair Lady“ hatte am 21.09.2018 Premiere am Stadttheater Bielefeld

Ein gern gespieltes Musical hatte am vergangenen Freitag seine Premiere am Stadttheater Bielefeld: „My Fair Lady“ (Inszenierung: Thomas Winter) mit der Musik von Frederick Loewe und nach einem Buch und den Liedtexten von Alan Jay Lerner. In Bielefeld ist für die Musikalische Leitung William Ward Murta verantwortlich und die Choreographie stammt von Thomas Klotz, der selber schon in diversen Stücken am Theater Bielefeld auf der Bühne stand.

Das Stück ist sehr bekannt, fast jeder Theater- und Musicalinteressierte kennt Songs wie „Es grünt so grün“ und „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“. Eliza Doolittle (Theresa Christahl) ist eine einfache Marktfrau, die Blumen verkauft, aus nicht den besten Verhältnissen stammend. Durch Zufall lernt sie in ihrer Gegend Professor Henry Higgins (hier: Alexander Franzen; die Rolle wird aber auch in machen Vorstellungen von Nikolaj Alexander Brucker gespielt) und Oberst Hugh Pickering kennen. Higgins fällt sowohl die schlechte Sprache, als auch die schlechte Aussprache von Eliza auf, besonders negativ wird ihr Berliner Dialekt empfunden. Es kommt zu einer Wette zwischen Higgins und Pickering, in der es darum geht, ob Professor Higgins es schafft, Eliza bis zum Diplomatenball so weit sprachlich zu erziehen, dass sie in der höheren Gesellschaft nicht mehr auffällt, sondern als eine von den Ihren durchgeht. (mehr …)

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